Auf zur Wiesn – Oktoberfest 2016

Der Countdown läuft. Nicht mal mehr zwei Wochen dann heißt es in München wieder „o’zapft is.“ Für mich war der Wiesn-Besuch im letzten Jahr eine Premiere. So oft hab ich es mir vorgenommen dem Oktoberfest mal einen Besuch abzustatten, aber irgendwie hat es nie geklappt.

Letztes Jahr habe ich dann weit im Voraus mit der Planung angefangen. Bereits im Januar habe ich ein Hotelzimmer reserviert und war schon ziemlich schockiert über die Preisgestaltung während der Oktoberfestzeit. Tja, wenn man keine Freunde oder Bekannte in München hat bei denen man sich einquartieren kann wird der Kurztrip zum Oktoberfest schnell zu einem teurem Vergnügen.

Nichts desto trotz haben wir uns für ein Budget Design Hotel im schönen Bezirk Haidhausen entschieden. Von hier aus kommt man entspannt mit der S-Bahn in die City und zur Theresienwiese und kann die Nähe zur Isar noch für eine kleine Laufrunde nutzen.

Als Nordlicht ist man zugegebenermaßen mit den bayrischen Gepflogenheiten nicht allzu vertraut, hier wird ja bekanntermaßen schon eine völlig andere Sprache gesprochen. Umso mehr hat es mich beeindruckt, dass wirklich die ganze Stadt dieses Volksfest zu zelebrieren scheint. Nichts ist selbstverständlicher als mit einem feschen Dirndl oder Lederhosen durch die Stadt zu laufen. Ein absolutes Muss auch für alle Nicht-Münchener ist also das richtige Outfit. Mein eher romantisch verspieltes Dirndl, was ich im letzten Jahr getragen habe, liebe ich total, auch wenn es anfangs etwas ungewohnt war. In diesem Jahr habe ich mich für eine längere eher klassische Variante entschieden, hier sind meine absoluten Favoriten.

Die Frage, die sich wohl alle Oktoberfest-Neulinge stellen, wie kommt man an einen der begehrten Plätze in einem der Festzelte? Wenn man keine Reservierung hat kann ich euch nur mit auf den Weg geben unbedingt früh da zu sein und solltet ihr doch mal in der Schlange vor der Tür warten müssen, dann nicht verzweifeln und vor allem nicht mit dem Türsteher diskutieren oder gar anfangen zu pöbeln, dann war’s das nämlich mit eurem Platz im Zelt. Etwas Geduld und ein wenig Herzlichkeit zahlt sich hier durchaus aus.  So haben wir es dann auch ohne Reservierung ins Schützen-Festzelt am Fuße der Bavaria geschafft.

Neben dem Besuch in einem der Zelte lohnt es sich auf jeden Fall auch sich am ersten Wiesn-Samstag den Einzug der Wiesn-Wirte anzuschauen, eine Runde mit dem Riesenrad zu fahren und die Aussicht zu genießen oder sich ein paar Leckereien an einem der zahlreichen Buden zu gönnen.

Dieses Jahr werde ich es wohl nur zu einem kurzen Stop-over auf die Wiesn schaffen, aber ich werde wiederkommen, denn mein Fazit ist ganz klar: Oktoberfest- I mog di.



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